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Breites Bildungsangebot

Zwei Kindergärten stehen zur Aufnahme der 2 - 3-Jährigen sowie 3- bis 5-Jährigen in der Gemeinde zur Verfügung.

Das Bildungsangebot reicht von der Grundschule in Durlangen, der Christoph-von-Schmid-Schule, über die Verbandshauptschule mit Werkrealschule in Mutlangen sowie die weiterführende Realschule in Mutlangen bzw. verschiedene Gymnasien in Schwäbisch Gmünd und Mutlangen.



Altersgerecht in den neuen Lebensabschnitt hinein



Kooperation zwischen Grundschule und Kindergarten

Die Kooperation zwischen Grundschule und Kindergarten ist in der Gemeinde Durlangen kein Schlagwort, sondern wird seit einigen Jahren mit großem Engagement seitens der Erzieherinnen der beiden Kindergärten und der vier Grundschul-Kooperationslehrerinnen Boenkost, Pfleghar, Seifert und Wiedmann auf vielfältige Weise praktiziert.

Bereits im September/Oktober erstellten sie gemeinsam eine Jahresplanung, die viele
verschiedene Möglichkeiten des Kontakts, zwischen den zukünftigen Erstklässlern
und ihren Eltern mit der Grundschule bietet und dafür sorgt, dass der Übergang vom Kindergarten zur Schule nicht abrupt vonstatten geht. So werden, zu Klassenfesten immer wieder auch die "Großen" vom Kindergarten eingeladen und dürfen bei den Vorführungen zusehen, ebenso wie sie auch an der Hauptprobe der Schulweihnachtsfeier als Publikum dabei sind. Die Erzieherinnen laden zu ihren Elternabenden auch die Lehrer ein, und so haben Eltern schon frühzeitig die Möglichkeit, sich mit ihnen auszutauschen, Fragen zu stellen und sich Tipps und Anregungen zur Förderung ihrer Kinder zu holen. Im Januar gibt es regelmäßig einen Extra-Elternabend nur für die Eltern der Schulneulinge. Der große Zuspruch, den diese Elternabende in der Vergangenheit erfahren haben, zeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit ist und wie hoch die allseitige Bereitschaft, die Kinder gut und altersgerecht in diesen neuen Lebensabschnitt zu begleiten.

Spielerisches Einüben

In Durlangen wurden vor drei Jahren die so genannten Vorschulnachmittage eingeführt. Hier dürfen die zukünftigen Erstklässler so richtig "in die Schule", d.h., sie kommen an insgesamt fünf Nachmittagen (meistens einmal pro Woche) in "ihre" Schule und haben "Unterricht" in Kleingruppen bei ihren zukünftigen Lehrerinnen. An diesen Vorschulnachmittagen werden spielerisch Grundfähigkeiten eingeübt und thematisiert, z.B. wird durch Basteln, Ausschneiden, Kneten und Falten, die Feinmotorik gefördert - eine wichtige Voraussetzung für das Schreiben.
Auch Farben, Mengenerfassung, Orientierung jm Raum und Körperkoordination sind wichtige Themen-an diesen Vorschulnachmittagen. Zweierlei erreichen die Kooperationslehrerinnen in Durlangen damit: Zum einen haben es die zukünftigen Erstklässler am ersten Schultag natürlich viel leichter, wenn sie ihre Lehrerin schon kennen, wenn sie sich im Schulgebäude schon ein bisschen zurechtfinden und auch schon ein Klassenzimmer "aktiv" erlebt haben. Der zweite wichtige Punkt ist der, dass die Kooperationslehrerinnen an diesen Vorschulnachmittagen auch die Kinder beobachten und ihre Fähigkeiten einschätzen können, was es ihnen dann ermöglicht, bei den Elterngesprächen im Rahmen der Schulanmeldung den Eltern noch vor Schulbeginn gezielte Hinweise und Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, die das Kind in den Monaten bis zum Schulbeginn schon im Vorfeld positiv unterstützen. Ein sehr interessantes Projekt ist das Zweitklässler-Lesen, auch, weil es neben den Kooperationslehrern, den Erzieherinnen und den "Maxis" aus dem Kindergarten nicht nur die Zweitklässler, sondern dazu noch einen beachtlichen Teil ihrer Eltern mit einbindet. Entstanden ist das Ganze aus einer Idee der Kooperationslehrerin Frau Seifert, die den Kindergartenkindern, von ihren damaligen Zweitklässlern im Klassenzimmer, vorlesen ließ. Daraus hat sich ein regelrechtes Leseritual entwickelt, das im laufenden Schuljahr von der zweiten Klasse mit ihrer Lehrerin Frau Wiedmann noch ausgebaut, wurde.

Von November bis Ostern gingen jeden Montagmorgen zwei Gruppen von jeweils
vier bis fünf Kindern in Begleitung einer Mutter in die beiden Kindergärten. Jeder Zweitklässler hatte ein Buch ausgewählt und einen Text vorbereitet, den er oder sie dann den "Maxis" im Kindergarten vorlas; nicht jedoch ohne vorher ganz professionell den Autor des Buches und den Verlag zu nennen. Während des Vorlesens wurden natürlich auch die dazugehörigen Bilder betrachtet. Die Kindergartenkinder bekamen so im Lauf der Monate eine breite Palette von Kindderbüchern präsentiert. Beide Seiten, Leser und Zuhörer, konnten immer wieder feststellen: Lesen (können) lohnt sich!

Am Montag gab es zum Abschluss dieses gelungenen Projekts einen gemeinsamen
Nachmittag in der Grundschule, an dem sich alle Beteiligten - die Maxis aus dem
Kindergarten mit ihren Erzieherinnen, die Durlanger Zweitklässler, mit ihrer Lehrerin Frau Wiedmann und die zahlreichen Mütter, die das Leseprojekt begleitet haben - zu einem gemeinsamen Lese- und Bastelnachmittag, umrahmt von Musik, in der Grundschule Durlangen einfanden.

Die Kindergartenkinder dankten bei ihren Vorlesern mit einem selbst gedichteten Lied und einem großen Süßigkeitenpaket, und beim gemeinsamen Abschlussfoto waren sich alle, ob Groß oder Klein, einig: Schön war's, weiter so!

Pressemitteilung Rems-Zeitung vom 31.05.06 (gkd)



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