Tanau

Tanau, ein Teilort von Durlangen, liegt mit seinen rund 120 Einwohnern auf der Hochfläche zwischen Spraitbach und Durlangen, eingebettet von den beiden Flüssen Lein und Rot.



Wer hat nicht gerne Schwein im Leben! Um ihren Lesestoff "Rennschwein Rudi Rüssel" besser verstehen zu können, besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Durlanger Christoph-von-Schmid-Schule Familie Hornung in Tanau und besichtigten deren freches Minischwein "Elvis". Fotogen sind sie alle - auch Elvis!



Gemeinderatswahl 2014

Am Sonntag, den 25. Mai 2014, fanden in Baden-Württemberg die Kommunalwahlen statt. Auch die Gemeinde Durlangen wählte einen neuen Gemeinderat.

Der von Ihnen gewählte Gemeinderat für den Teilort Tanau mit Mooswiese ist
Manfred Ruis, 53 Jahre, verheiratet, 1 Tochter
selbständig tätig als Werbefachmann und Mediengestalter



"Großes DANKE für Ihre Stimme!"

Was steckt hinter dem Ortsnamen?

Die Bedeutung des Wortes "Tanau" bzw. der Silbe "t~n" wissenschaftlich betrachtet und erklärt:

t~n (1)

Das (~was ist, ~Ganze), die Kraft; aus idg."*to,*tu" = die Kraft über idg."*ton" zu idg."*ten" = (aus)dehnen, spannen, vgl. germ."dana" = Große Mutter, vgl. hierzu die Vielzahl an Göttinnenbezeichnungen auf "Dana, Diana" wie "Danu-Ana", "Dennitsa", "Dannaë", "Tann", "Dann", "Tannetis", "Don", "Danu", "Dunnu", etc., was hier noch im Kontext einer das männliche und weibliche Prinzip vereinenden Vorstellung der kosmischen Mutter verstanden wird, vgl. hierzu aind. "tantra" = Einheitserleben duch die sexuelle Vereiningung, air. "tan" = Zeit, germ. "tha" zu germ."dan, than, wan", aind. "wana" = Wasser, siehe hierzu die Bedeutung des Wassers in der matriarchalen Spiritualität, wird gestützt durch abgeleitete Bezeichnung für kelt. "tann"= Eiche, vgl. hierzu agall. "tannéton", ital. "taneto", engl. "thanet", nbret. "tannouet" = alle für Eichwald, oder germ. "danwo, dannio" = Nadelbaum, vgl. hierzu ahd. "tanna", asächs. "danna, dennia", nnl. "den"; Nadelbäume (Nadelform als Ausdruck des Mars/Herosprinzips) mit Ausnahme der Eibe und Eichen (Eisenionen im Holz einlagernd, daher ebenfalls Herosprinzip) waren typische der Göttin zugestellte und an den Hainen wachsende Bäume.

t~n(2)

Lehm, Ton; aus t~n(1) in Übertragung auf eines der elementarsten Attribute der Göttin, vgl. germ. "thanhón", ahd. "dáha", asächs. "tháha", got. "tháhó", ags. "thó,thóhe" = alle für Lehm; Lehm bzw. Ton wird beim Austrocknen dichter, daher siehe t~ng; diverse Schöpfungsmythen beschreiben eine/die Mutter, die die Menschen aus Lehm und Blut (Menstruationsblut) macht und ihnen Leben einhaucht; Lehm war die allgemein und in die Bibel übernommene Allegorie für "Fleisch", also die Inkarnation der Menschheit und in deren Stellvertretung des Heros, vgl. hierzu Herleitung von "Adam" aus hebr. "adamah" = blutiger Lehm (fehlübersetzt als "rote Erde")

Beispiele für entsprechende Ortsnamen:

Tanau, Tangrim, Tann, Tanna, Tannau, Tanndorf, Tanne, Tannen, Tanneberg, Tannenberg, Tannenhausen, Tannfeld, Tannenkirch, Tannenkamp, Tannenbergsthal, Tannheim, Tannroda, Tannhausen, Tannweiler, Tantow, Tennenbach, Tennenbronn, Tennenlohe, Tensbüttel, Tensfeld, Teningen, Tenholt, Tenstedt, Tente, Tentzerow, Tinning, Tinnen, Tinnum, Tintrup, Tinningstedt, Tonna, Tonbach, Tondorf, Tonndorf, Tonnenheide, Tonolzbronn

idg. = indogermanisch
germ. = germanisch
aind. = altindisch
air. = altirisch
kelt. = keltisch
nnl. = neuniederländisch
agall. = altgallisch
ital. = italienisch
engl. = englisch
nbret. = neubretonisch
asächs. = angelsächsisch
hebr. = hebräisch

(Quelle: www.onomantie.de)



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